Werkzeugkasten

 

Methoden und Techniken der Zukunftsforschung

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Ich glaube, es ist verlockend, wenn das einzige Werkzeug, das man hat, ein Hammer ist, alles zu behandeln, als ob es ein Nagel wäre. (Abraham H. Maslow: 1966)

In der Zukunftsforschung kommen qualitative und quantitative Forschungsansätze zum Einsatz. Der Methodenpool gliedert sich zum einen in traditionell verwendete Techniken, zum anderen aber auch in ein trans- und interdisziplinares Feld von Methodenansätzen. Zu den traditionellen Methoden werden gezählt: die Delphi-Methode, die Szenariotechnik, die Leitbildanalyse, Roadmaps und diverse Verfahren der partizipativen Zukunftsgestaltung wie etwa der Zukunftswerkstatt oder des Design Thinking. Weitergehend können aber auch sämtliche Konzepte aus geistes-, sozial-, natur- oder computerwissenschaftlichen Fachrichtungen zum Einsatz. So findet zum Beispiel auch die Diskursanalyse oder Netzwerkforschung ihren Einsatz. Unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Kriterien wird in der Regel auf Mixed-Methods-Ansätze zurückgegriffen, um einerseits die Perspektive durch den Einsatz mehrerer Methoden zu erweitern, andererseits um den vielfältigen (Implementations- und Verwertungs-) Zielen transdisziplinärer Forschung gerecht zu werden. Mehr dazu finden Sie auch in den Erläuterungen der Berliner KollegInnen zum Masterstudiengang Zukunftsforschung.