Bachelor Gesellschaftswissenschaften

 

Steckbrief zum Studiengang

 

Die technologischen und gesellschaftlichen Dynamiken zu Beginn des 21. Jahrhunderts konfrontieren gesellschaftliche Entscheidungsträger ebenso wie wissenschaftliche Betrachter mit einer bis dato ungekannten Komplexität entscheidungsrelevanter Aspekte. Wer die global vernetzte Gesellschaft angemessen verstehen möchte, benötigt in zunehmendem Maße breite, fächerübergreifende Kenntnisse, um ihre sozialen, politischen, historischen und religiösen Prozesse und Strukturen angemessen erfassen zu können. Die im Bachelorstudiengang Gesellschaftswissenschaften verankerte Interdisziplinarität ermöglicht es, komplexe gesellschaftliche Lagen – z.B. Folgen des technologischen Wandels, globale Konflikte, Probleme des Zusammenspiels globaler Kulturen/Werte und lokaler Lebenswelten bzw. historischer Identitäten – methodisch fundiert zu analysieren. Relevante Begriffe und Zusammenhänge werden anhand verschiedener gesellschaftswissenschaftlicher Dimensionen vor allem aus den Disziplinen Politische Wissenschaft, Soziologie, Geschichte und Theologie reflektiert.

Vier Institute tragen den Studiengang:

Die Studierenden haben die Möglichkeit, selbst Fachschwerpunkte zu setzen, um ihr Studium später in einem spezialisierten Ein-Fach-Masterstudiengang fortzusetzen.

Nähere Informationen erhalten Sie auch bei den Fachstudienberater/innen der jeweiligen Institute. Den Link zur Webseite "Gesellschaftswissenschaften" finden Sie hier.

Eine Übersicht über die Prüfungsleistungen finden Sie hier

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung regelt Studienziele, Studienvoraussetzungen, Studienablauf und Prüfungen. Sie enthält in ihrem Anhang die Beschreibung der Module, aus denen sich der Studiengang zusammensetzt.


Französisch

Erwartet werden – um neuzeitliche Quellen lesen zu können – Französischkenntnisse auf der Basis von drei Schuljahren im Umfang von drei Wochenstunden oder von zwei Schuljahren im Umfang von vier Wochenstunden bzw. Französisch auf dem Niveau von A 2.

Fehlende Französischkenntnisse sind nachzuholen. Dafür bieten sich Kurse am Sprachenzentrum der RWTH (rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich), am Institut Français (Theaterstrasse, in unmittelbarer Nähe des Instituts) oder bei der Volkshochschule an.