2. Studienjahr

 

Im 2. Studienjahr wird mit den großen Modulen „Konflikt und Konsens“ sowie „Wissenschaft, Technik und Gesellschaft“ eine große Wahlfreiheit der Studierenden ermöglicht. In diesen Modulen bieten alle Fächer Lehrveranstaltungen in einem thematisch breiten Rahmen an, damit die Studierenden im Anschluss an ihre fächerspezifische Grundausbildung (1. Studienjahr) nun die Möglichkeit haben, individuelle Interessen und Präferenzen auszuloten. Im Modul „Konflikt und Konsens“ sieht die Prüfungsordnung die Teilnahme an vier Lehrveranstaltungen vor, wobei die Prüfungen als Modulteilprüfungen nur in zwei dieser vier Lehrveranstaltungen abgelegt werden. Das Modul „Wissenschaft, Technik und Gesellschaft“ verlangt die Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen, wobei die Modulabschlussprüfung nur zu einer Lehrveranstaltung absolviert wird. Damit setzen diese Module weiterhin eine große intrinsische Motivation der Studierenden voraus und gewähren ihnen die Freiheit, ihren eigenen thematischen Schwerpunkt zu setzen.

Methodenmodule

Der Bachelorstudiengang Gesellschaftswissenschaften legt großen Wert auf eine gute methodische Grundausbildung. Hermeneutische und quantitativ empirische Forschungsmethoden sind gleichermaßen zentrale Bestandteile der Gesellschaftswissenschaften. Zu diesem Zweck wird das Modul „Quellenkunde“ (vormals „Texte und Textverständnis“) angeboten. Für die Methodenausbildung in der Soziologie wird das Modul „Methoden der empirischen Sozialforschung“ angeboten. Die weiterführende Ausbildung im Bereich der sozialwissenschaftlichen „Datenanalyse“ ist in den Schwerpunktbereich der Soziologie angesiedelt. Diese grundständige Methodenausbildung kommt den Studierenden unabhängig von ihrer weiteren akademischen oder beruflichen Schwerpunktsetzung zugute.